Katholische Tageseinrichtung für Kinder St. Wendelin  
 

Haus der kleinen Forscher


Sehen, hören, staunen

Im Rahnen unserer Rezertifizierung  experimentierten ein paar Schulanfänger  vor Publikum. Kann man Gläser zum klingen bringen? Die geladenen Gäste durften den jungen Forschen assistieren und die Weingläser festhalten. Die Kinder strichen mit nassen Fingern am Gläserrand entlang und erzeugten dabei Töne. Je nachdem, wie viel Wasser sich im Glas befand, entstanden helle oder tiefe Töne. Auch eine Erklärung hatte..

Für einen weiteren Versuch wurde Rotkohlsaft herbei geholt, den wir in der Sonnengruppe selbst herstellt hatten. In kleinen Gläsern wurde Zitronensaft und Natron nun mit Wasser vermischt. Vorsichtig tropften die Kinder etwas von dem Rotkohlsaft dazu. Mit großer Begeisterung und Staunen sahen sie das Wasser seine Farbe änderte: rosarot im Zitronenwasser und blau im Natronwasser, bei purem Wasser entstand ein schönes lila. „Warum ist das so?“ wollten nun die Forscher wissen. Nun, das Geheimnis liegt in der Zitronensäure, dem Natronpulver und der Farbe des Rotkohls. 

Da alle mit Freude und Begeisterung dabei waren, sind wir zuversichtlich, dass der Forschergeist unserer Kinder nicht nachlassen wird und sie so neugierig auf weitere naturwissenschaftliche Fragen bleiben.


Rezertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“


Am 16.04.2018 konnten wir bereits zum dritten Mal, bei einer kleinen Feierstunde mit geladenen Gästen, die Plakette aus der Hand von Frau Endress (Haus der kleinen Forscher) in Empfang nehmen. So schnell vergehen zwei Jahre dachten wir, als wir die aufwendige Bewerbungsmappe für die Stiftung zusammenstellten. Mit Hilfe der zahlreichen Fortbildungen, die wir beim „Haus der kleinen Forscher“ am KIT Karlsruhe absolvierten und der unermüdlichen Neugierde und dem Forscherdrang unserer Kita-Kinder, entstanden einzelne Experimente und ein ganzes Projekt. Während die Kinder oft selbstständig Fragen wie „Kann Wasser auch aufwärts fließen“ nachgingen, bereiteten wir Erzieher das Projekt „Forschen rund um den Körper“ vor. Auch hier waren die Interessen und Fragen der Kinder die Grundlage für die Auswahl des Inhaltes. Ob Ausflug, Elternnachmittag, Angebote in Kleingruppen oder spontane Einzelforschung, das Thema „Körper“ beschäftigte uns über mehrere Monate ständig. 

So entstand in Beobachtung und Dokumentation ein reich gefüllter Ordner, den wir mitsamt der umfangreichen Online-Bewerbung an das „Haus der kleinen Forscher“ senden konnten. Nach knapp zwei Wochen erhielten wir die erfreuliche Nachricht, dass wir nun zum dritten Mal und somit für weitere zwei Jahre den Titel „Haus der kleinen Forscher“ tragen dürfen. Im Besonderen freut uns, dass wir unser Gesamtergebnis von 74% auf 86% steigern konnten. (Der Durchschnitt aller teilnehmenden Einrichtungen liegt bei ca. 75%). Dies bestärkt uns, qualitativ gute Arbeit geleistet zu haben und weiterhin im Sinne der Kinder unserem „Forscherdrang“ nachzugehen.