Katholische Tageseinrichtung für Kinder St. Wendelin  
 

Haus der kleinen Forscher

Unser derzeitiges Projekt: "Forschen rund um den Körper"


Welche Teile meines Körpers kann ich willentlich bewegen, welche nicht?                                             (25.09.-27.09.2017)

In Kleingruppen haben wir uns im Turnraum genau diese Fragen gestellt.Es wurde viel probiert und auch Vermutungen aufgestellt. Während manche mit der Nase wackeln konnten, haben es andere nicht geschafft. Woran liegt das? Warum kann eigentlich gar keiner von uns mit den Zähnen wackeln? Was ist mit dem Wackelzahn? Kann ich den bewusst wackeln lassen? Die Antwort hatten die Kinder gleich parat. Die Zähne sind fest gewachsen. Und wenn wir die Zähne bewegen, dann macht das eigentlich der Kiefer. Das haben wir dann rausgefunden.

Auch ein Wackelzahn wackelt einfach unkontrolliert vor sich hin. Man kann ihn nicht bewusst bewegen. Aber wie ist das mit den Ohrläppchen? So fest scheinen die nicht gewachsen zu sein, also warum können wir die dann nicht bewegen? Wenige Menschen schaffen es aber scheinbar dochWie machen die das? Von uns hat es leider keiner hin bekommen, darum müssen wir daran noch weiter forschen. Vielleicht finden wir dann eine Antwort.

Nach zahlreichen Versuchen haben wir unter anderem auch herausgefunden, dass sich manche Körperteile zwar willentlich bewegen lassen, wie z.B. die Haare. Dies tun sie aber nur, wenn ich den ganzen Kopf bewege. Die einzelnen Haare lassen sich nicht bewegen, wenn ich den Kopf still halte.




Kann ich Lebensmittel am Geschmack erkennen?                                                                                                 (09.10.-11.10.2017)

32 Kinder von 3 - 6 Jahren, aufgeteilt in drei Gruppen, meldeten sich und wollten dieser Frage nachgehen.

Gerichtet hatte ich für sie einen Tisch mit zunächst fünf Schälchen, die abgedeckt waren. Diese enthielten:

  • Apfelstückchen
  • Birnenstückchen
  • Kiwistückchen
  • Bananenscheiben
  • Trauben

Dazu lagen noch Zahnstocher und (zugedeckt) Augenbinden bereit. Um den Tisch saßen die Kinder in einem Kreis.

Zunächst besprachen wir , was für Lebensmittel es gibt, welche zu Obst und Gemüse gehören. Dann gingen alle der Frage nach:

Müssen wir die Lebensmittel sehen, um sie zu erkennen?

Wie und mit was können wir noch herausfinden, welche es sind?

Einige Kinder hatten die Idee, an ihnen zu riechen, andere meinten, dass wir die Augen schließen könnten, um sie zu probieren („Wie bei blinde Kuh“). Andere meinten, wir könnten sie ertasten. 

Wir wollten sie probieren und schmecken. Die Mutigen meldeten sich zuerst. Die Augen verbunden bekamen sie von mir nacheinander ein Obststückchen. Alle, sowohl die Kleineren wie die Großen tippten richtig. Sie beschrieben das Obst als:

saftig, süß, sauer, lecker, glatt, weich, hart, knackig …

Nun sollten immer zwei  Kinder zu einem Paar zusammengehen. Einer bekam jeweils eine Augenmaske und der Andere fütterte ihm mit dem  Zahnstocher jeweils ein Obststück. Dabei sollten sie beschreiben, wie die Stückchen schmeckten. Auf einem großen Plakat hielt ich die Aussagen fest.

Die nächste Geschmacksprobe waren Stückchen aus rotem, gelbem und grünem Paprika. 

Die Kinder verglichen und die Mehrheit kam zu dem Schluss, dass der rote Paprika am Besten schmeckte, gefolgt vom Gelben. Der Grüne wurde als ein bisschen bitter beschrieben und weniger süß.

Die letzte Aufgabe war die Unterscheidung von drei Brotsorten:

  • Ciabatta
  • Körnerbrot
  • Roggenvollkornbrot


Alle Sorten wurden mit Begeisterung verglichen, beschrieben und allesamt als lecker befunden. Ciabatta erkannten alle als Weißbrot, ein Kind nannte es Ciabatta; auch Körner- u. Vollkornbrot wurden erkannt.

Den Kindern machten die Verkostungen einen Heidenspaß und sie verzehrten am Ende Alles, gemeinsam um den Tisch stehend. Sogar vom grünen Paprika blieb kein Stück übrig.

Die anschließenden  Fotos zeigen Allen noch einmal die unterschiedlichen Geschmackserlebnisse.